1) Begrenzte Verfügbarkeit und stete Nachfrage
Alles von der Menschheit in den letzten Jahrtausenden gewonnene Gold würde zusammengeschmolzen in einem Würfel mit einer Kantenlänge von 20 Metern passen. Im Vergleich zum Vorkommen anderer Metalle und Rohstoffe ist Gold also sehr rar. Selbst wenn der Goldpreis dramatisch steigen und heute unrentable Goldminen wieder aktiviert würden, werden die Produktionskapazitäten die internationale Nachfrage kaum befriedigen können.
Gold ist nicht beliebig, deshalb droht bei Gold keine Inflation - anders als bei Papiergeld, das der Staat bei Bedarf in großen Mengen nachdrucken kann.
2) Weltweit anerkanntes Zahlungsmittel
Gold ist überall auf der Welt anerkanntes Zahlungsmittel, das abgesehen von kurzfristigen Schwankungen seine Kaufkraft über Jahrtausende behalten hat. Für Goldmünzen oder Goldbarren erhält man überall und sofort Geld.
3) Beständigkeit / Konvertibilität
Gold ist korrosionsbeständig, unvergänglich und leicht transportierbar. Es kann über Generationen hinweg als Familienschatz dienen und ist bei Reise, Flucht oder Umzug das ideale Aufbewahrungsmittel.
4) Wertsteigerung
Obwohl Gold eigentlich zinslos ist, hat es im Laufe der Geschichte in seiner stabilen Kaufkraft die Verzinsung fast aller Anlagen immer wieder eingeholt. Es gilt daher langfristig als "sicherer Hafen". Der Bankenverband hat 2008 Gold als zweitbeste Wertanlage eingestuft!
5) Konstante Kaufkraft
Die Kaufkraft der Papierwährung fällt langsam aber stetig, während einer Inflation sogar ruckartig. Wer auf Gold setzt, erleidet langfristig keinen Verlust. Die "goldene Konstante" besagt, dass Gold trotz aller Schwankungen immer eine feste Kaufkraft hat: Für eine Unze Gold konnte und kann sich ein Herr eine komplette Ausstattung leisten, vom Anzug über Hemd und Unterwäsche bis zu den Schuhen. Dies galt vom Mittelalter bis heute.
6) Letzte Bastion bei Staatsbankrott
Die Verschuldung der meisten Staaten ist enorm. Auch deutschland wird angesichts der riesigen Neuverschuldungen nicht mehr in der Lage sein, die Staatsschulden von über 1,5 Billionen Euro zurückzuzahlen. Der staatliche Bankrott wäre längst eingetreten, wenn die Bevölkerung der Politik nicht noch vertrauen würde. Wenn zwei von hundert Bankkunden an den Schalter der Banken gleichzeitig gehen würden und die Auszahlung ihrer Anlagen forderten, müssten die Banken - genauso wie in der Weltwirtschaftskrise 1929 - sofort schließen. Gold wäre in solch einem Szenario der letzte Fluchtpunkt.
7) Schulden der Entwicklungsländer
Die Verschuldung der dritten Welt hat absurde Höhen erreicht. Eine realistische Chance, die Schulden eines Tages zurückzuzahlen, gibt es nicht. Die in US-Dollar bewerteten Auslandsschulden steigen weiter, und es wird eine immer größere Geldmenge der inflationären Eigenwährung benötigt, um die Schulden zu begleichen. Eine Spirale ohne Ende - der Wert von Gold besteht.
8) Krisensicherheit
Die aktuelle Finanzkrise zeigt, wie viel Vertrauen man in Aktien, Staatsanleihen und vor allem Derivaten haben kann. Das weltweite finanzielle Kartenhaus besteht vor allem aus Derivaten. In Anbetracht eines solchen Kartenhauses, dem kein realer Wert entgegensteht, sollten einige Unzen Gold im Sparstrumpf bei jedem Anleger stark beunruhigende Gefühle auslösen.
9) Steuerfreiheit
Der Fiskus kassiert ab 2009 bei Aktien und Fonds ein Viertel der Rendite als Steuern. Doch Gewinne aus dem Verkauf von privatem Goldbesitz unterliegen nicht der neuenAbgeltungssteuer und Erbschaftssteuer.
10) Die härteste Währung der Welt
Gold ist zwar ein vergleichsweise weiches Edelmetall, aber gleichzeitig die härteste Währung der Welt. Folgen Sie dem Beispiel der Notenbanken, die auf das Reserveinstrument Gold setzen, und halten Sie als privater Investor immer etwas physisches Gold, um über eine Liquidität zu verfügen. Bereits 15% Ihres Gesamtvermögens können im Notfall ausreichen, um den Wert des Gesamtvermögens zu erhalten, wenn andere Anleger alles verlieren.
Gold ist Sicherheit
- Gold ist eine Kapitalanlage, die gegen jede Wirtschaftskrise, jede Wirtschaftsreform und jeden Staatsbankrott standgehalten hat.
- Renommierte Vermögensverwalter haben in den Portfolios ihrer wohlhabenden Kunden immer beachtliche Goldanteile zur Vermögensstreuung und Absicherung intergriert.
- Die Zentralbanken der wirtschaftlich bedeutendsten Länder der Welt lagern tonnenweise Gold als Währungsreserven.
Ihr Schlüssel zur sicheren Altersversorgung:Angenommen, Sie kaufen regelmäßig Gold, statt in Geldsparverträge einzuzahlen. Im Alter können Sie dann nach Bedarf Gold verkaufen. Je nach Goldkurs ergibt das eine schöne “Zusatzrente“, die nach den Erfahrungen der Vergangenheit sicherer ist, als die staatliche Rentenversicherung.
- Ihr Gold ist im Alter von 67 Jahren noch vorhanden, Ihre einbezahlten Rentenbeiträge sind dagegen schon längst in den unüberschaubaren Kanälen des Sozialstaates verschwunden.
- Die „Auszahlung“ Ihrer “Goldrente“ ist nicht einkommenssteuer-pflichtig wie die Altersrenten des Staates.
- Die Kaufkraft Ihrer Edelmetalle bleibt Ihnen erhalten, die der staatlichen Rente wird von der Inflation „aufgefressen“.

Liquidität - Barauszahlung
- Schon seit der Antike sind Gold und Silber die einzige universelle, weltweite Währung.
- Edelmetalle sind jeden Tag an jedem Ort der Welt veräußerbar.
- Gold und Silber sind „echtes Geld“. Edelmetalle haben einen realen Wert - nicht wie Papiergeld einen nominalen, der von Zentralbanken und Währungsspekulanten willkürlich beeinflusst wird.
Goldreserven gehen zu Ende
- Wissenschaftler haben berechnet, dass nur noch 45.300 Tonnen Gold abgebaut werden können.
- Das entspricht einer Restabbaudauer der Goldreserven von etwa 30 Jahren.
- Die jährliche Goldproduktion beträgt nur ca. 2.400 Tonnen, die Nachfrage hingegen liegt jährlich bei ca. 4.100 Tonnen.
- Wie sich der Preis eines zu Ende gehenden Rohstoffes entwickeln kann, ist bei Indium zu sehen. Hier beträgt die Restabbaudauer weniger als 10 Jahre. Der Preis für 1 Kg Indium stieg innerhalb von 2,5 Jahren von 100 US Dollar auf 1.100 US Dollar. Was wird dann erst mit dem Goldpreis passieren?
Goldboom in Asien
- Private Investoren in China - und damit ein Viertel der Weltbevölkerung - können erst seit kurzem ohne Einschränkung Gold erwerben. Dieser gigantische Nachholbedarf lässt auf eine steigende Nachfrage schließen.
- Das Investmenthaus Merrill Lynch prognostizierte, dass die chinesische Goldnachfrage bis 2010 von derzeit 244 Tonnen auf dann 600 Tonnen pro Jahr steigen wird.